
KIDS
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App-Details
- Version
- 1.2.1
- Aktualisiert am
- Lizenz
- 3,69 €
- Downloads
- 10.000+
- Entwickler
- Playables
- Kategorien
- Abenteuer
- Plattform
- Android
Screenshots








Analyse von AppCompare
Wenn ich ein Spiel für ein gemeinsam genutztes Gerät auswähle, achte ich nicht nur darauf, ob es unterhaltsam aussieht. Entscheidend ist auch, ob Kinder und Erwachsene ohne ständige Erklärungen damit zurechtkommen, ob der Wechsel zwischen mehreren Personen unkompliziert bleibt und ob der Preis zum tatsächlichen Spielwert passt. KIDS von Playables ist in dieser Hinsicht ein ungewöhnlicher Kandidat: ein kleines Abenteuer-Spiel mit dem bewusst knappen Store-Slogan „Ein Spiel der Massen“ und der noch kürzeren Kurzbeschreibung „KIDS“.
Ich habe den Titel deshalb nicht wie ein großes, langes Abenteuer betrachtet, sondern als konzentrierte Erfahrung für kurze gemeinsame Spielmomente. Genau darin liegt seine Stärke, aber auch seine wichtigste Grenze. Wer umfangreiche Welten, viele Systeme, eine lange Handlung oder klassische Fortschrittsmechaniken erwartet, wird wahrscheinlich schnell an eine andere Art von Spiel denken. Wer dagegen ein zugängliches, eigenwilliges Erlebnis für zwischendurch sucht, findet hier etwas, das sich deutlich von gewöhnlichen Kinder- und Abenteuer-Apps abhebt.
KIDS ist kein typisches Lernspiel und auch kein gewöhnliches Familienabenteuer. Es wirkt eher wie eine interaktive Beobachtung darüber, wie sich Menschen in Gruppen bewegen, sammeln, trennen und gegenseitig beeinflussen. Diese Idee macht es interessant, wenn mehrere Personen auf dasselbe Display schauen. Sie verlangt aber auch, dass man sich auf eine reduzierte Form des Spielens einlässt.
Ein gemeinsames Erlebnis statt eines klassischen Einzelspieler-Abenteuers
Bei einem Spiel auf dem gemeinsamen Gerät interessiert mich nicht nur, ob Kinder es bedienen können. Ich möchte auch wissen, ob daraus ein angenehmer Moment für mehrere wird, ohne dass Erwachsene dauernd erklären oder Streit um die nächste Aktion schlichten müssen. KIDS von Playables lädt eher zum gemeinsamen Beobachten ein als zum klassischen Wettstreit. In diesem Abschnitt geht es darum, weshalb das auf einem geteilten Bildschirm funktionieren kann – und warum die Erfahrung nicht mit einem gewöhnlichen Mehrspieler-Abenteuer gleichzusetzen ist.
Warum das Spiel auf einem geteilten Gerät interessant wird
In einem Haushalt mit gemeinsamem Tablet oder Smartphone kann KIDS gut in Situationen passen, in denen niemand eine lange Spielsitzung beginnen möchte. Nach dem Abendessen, während eine kurze Wartezeit überbrückt wird oder wenn ein Kind einem Erwachsenen zeigen möchte, was auf dem Bildschirm passiert, lässt sich das Spiel eher als gemeinsames Anschauen und Ausprobieren nutzen. Ich würde es nicht automatisch als Beschäftigung betrachten, die ein Kind über lange Zeit allein beschäftigen soll.
Der besondere Reiz entsteht, wenn man nicht nur auf einzelne Figuren achtet, sondern auf die Bewegung der gesamten Gruppe. Dadurch können auch Personen mitspielen, die sonst wenig Interesse an Videospielen haben. Ein jüngeres Kind kann beobachten und tippen, ein älteres Kind kann Zusammenhänge beschreiben, und ein Erwachsener kann Fragen stellen, ohne die Kontrolle vollständig an sich zu nehmen. Diese Rollenverteilung funktioniert besser als bei Spielen, die schnelle Reaktionen oder komplizierte Menüs verlangen.
Für ein gemeinsames Gerät ist außerdem hilfreich, dass die Erfahrung nicht nach einem festen persönlichen Spielstand organisiert werden muss. Ich kann das Spiel jemandem in die Hand geben, ohne erst erklären zu müssen, welcher Charakter zu wem gehört oder welche Aufgabe zuletzt offen war. Das macht den Einstieg im Haushalt angenehm. Gleichzeitig bedeutet diese Einfachheit, dass man keine ausgeprägte persönliche Entwicklung erwarten sollte.
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Ein praktischer Tipp ist, das Spiel nicht sofort als „Kinder-App“ anzukündigen. Wenn ich einem Kind sage, es müsse nun eine bestimmte Aufgabe lösen, verenge ich die Erfahrung unnötig. Besser ist es, gemeinsam zu beobachten: Was verändert sich, wenn man eingreift? Wie reagieren die Figuren? Was fällt beim zweiten Durchgang auf, das beim ersten übersehen wurde? Diese offene Herangehensweise passt deutlich besser zum Charakter des Spiels.
Kurze Sessions funktionieren besser als ein festes Spielprogramm
Ich würde KIDS besonders dann empfehlen, wenn im Alltag keine verlässliche halbe Stunde für ein Spiel vorhanden ist. Die reduzierte Gestaltung macht es möglich, spontan einzusteigen, ohne eine lange Geschichte wieder aufnehmen zu müssen. Das ist für ein Familiengerät ein echter Vorteil, weil verschiedene Personen zu unterschiedlichen Zeiten damit umgehen können.
Allerdings sollte man die Kürze nicht mit Inhaltsarmut verwechseln, aber auch nicht mit einer umfangreichen Kampagne rechnen. Der Wert liegt stärker in der Wirkung einzelner Szenen und in der Art, wie man sie wahrnimmt, als in einer langen Liste freischaltbarer Ziele. Wer nach jedem Start eine neue Belohnung, ein Inventar oder eine klare Aufgabenübersicht erwartet, könnte das Spiel als zu knapp empfinden.
Für mich eignet sich deshalb ein kleiner Wechsel: Beim ersten Durchgang bedient eine Person das Gerät, während die anderen nur beobachten. Danach kann jemand anderes übernehmen und auf Details achten, die zuvor nicht aufgefallen sind. So entsteht aus derselben App ein anderes Erlebnis, ohne dass man zusätzliche Funktionen erfinden oder einen Wettbewerb daraus machen muss.
Einrichtung, Grenzen und die richtige Erwartung
Ein kostenpflichtiges Spiel ist auf einem Familiengerät oft auch eine kleine Organisationsfrage: Wer darf es nutzen, wann wird abgewechselt, und was erwartet man davon? Ich finde, ein kurzer gemeinsamer Einstieg hilft mehr als eine lange Erklärung, besonders wenn Kinder unterschiedlich gern selbst steuern. Der folgende Abschnitt ordnet diese praktischen Entscheidungen ein und zeigt, weshalb eine passende Erwartung wichtiger sein kann als die bloße Altersfreigabe.
Was ich vor dem ersten Start klären würde
Die technische Einstiegshürde ist niedrig angesetzt: Die aktuelle Version ist 1.2.1 und läuft ab iOS beziehungsweise Android 7.0. Für ältere Geräte im Haushalt kann das relevant sein, bevor man einen Kauf plant. Der Preis liegt bei 3,69 €, wodurch ich vor dem Herunterladen besonders darauf achten würde, ob die gewünschte Person überhaupt Freude an einer eher ungewöhnlichen, nicht klassisch erzählten Spielerfahrung hat.
Die Altersfreigabe USK ab 0 Jahren macht KIDS grundsätzlich für sehr junge Nutzer zugänglich. Das ist aber nicht dasselbe wie die Aussage, dass jedes Kind den Inhalt sofort versteht oder allein interessant findet. Bei jüngeren Kindern würde ich die erste Begegnung begleiten. Nicht, weil eine komplizierte Steuerung zu erklären wäre, sondern weil die Bedeutung vieler Szenen eher über Beobachtung als über klare Anweisungen vermittelt wird.
In einem Haushalt mit mehreren Konten oder mehreren Personen sollte man außerdem vorher festlegen, wer das Spiel nutzen darf und auf welchem Gerät es installiert wird. Das ist keine besondere Funktion des Spiels, sondern eine sinnvolle Alltagspraxis. So vermeidet man Missverständnisse darüber, ob der Kauf für das gemeinsame Tablet, das persönliche Smartphone oder ein Gerät eines Kindes gedacht war.
Gerade bei einem kostenpflichtigen Titel ist diese Absprache nützlich. Wenn mehrere Personen den App-Kauf erwarten, sollte die zuständige erwachsene Person vorab entscheiden, ob das Spiel gemeinsam ausprobiert wird oder ob es einem bestimmten Nutzer vorbehalten bleibt. KIDS eignet sich meiner Einschätzung nach eher für eine geteilte Nutzung als für eine streng persönliche App, weil der Austausch über das Gesehene einen großen Teil des Reizes ausmacht.
Die Steuerung ist nicht der eigentliche Prüfstein
Wer ein Spiel für ein Kind auswählt, fragt oft zuerst, ob die Bedienung leicht genug ist. Bei KIDS ist das nur ein Teil der Entscheidung. Wichtiger ist, ob das Kind mit einer Erfahrung zurechtkommt, die nicht ständig sagt, was als Nächstes zu tun ist. Ein Kind, das klare Ziele und sofort verständliche Rückmeldungen liebt, könnte sich hier weniger sicher fühlen als in einem klassischen Geschicklichkeits- oder Rätselspiel.
Ich würde deshalb nicht nur das Alter betrachten, sondern auch den Spielstil. Manche Kinder genießen es, Dinge ohne Druck zu untersuchen. Andere möchten Aufgaben erledigen, Punkte sammeln und direkt erkennen, ob sie erfolgreich waren. Für die erste Gruppe ist KIDS deutlich passender. Für die zweite wäre ein Spiel mit eindeutigen Levels, sichtbaren Belohnungen und stärkerer Führung wahrscheinlich die bessere Wahl.
Ein weiterer sinnvoller Umgang mit dem Spiel ist, die Erwartungen vor dem Start niedrig zu halten. Ich würde nicht versprechen, dass eine große Geschichte beginnt oder dass viele Stunden Beschäftigung folgen. Eine Formulierung wie „Wir schauen uns gemeinsam an, was passiert“ trifft die Erfahrung besser. Dadurch entsteht weniger Enttäuschung, wenn das Spiel nicht wie ein traditionelles Abenteuer mit ausführlichen Dialogen und einer langen Aufgabenliste funktioniert.
Koordination auf dem gemeinsamen Bildschirm
Bei mehreren Nutzern entsteht schnell eine kleine organisatorische Frage: Wer hält das Gerät, wer tippt und wer entscheidet, was als Nächstes ausprobiert wird? KIDS kann hier überraschend gut als Gesprächsanlass funktionieren, sofern niemand die Kontrolle dauerhaft an sich reißt. Ich würde bei Kindern eine einfache Regel verwenden: Nach einer Szene oder einem kurzen Abschnitt wechselt die Person am Bildschirm.
Das ist kein eingebautes Mehrspielerprinzip, sondern eine Haushaltsregel. Gerade deshalb sollte man es nicht mit einem kooperativen Spiel verwechseln, bei dem alle gleichzeitig eigene Aufgaben übernehmen. Der gemeinsame Wert entsteht durch Beobachten und Besprechen, nicht durch eine komplexe Teammechanik. Für zwei Personen ist das meist angenehm; bei einer größeren Gruppe kann es schnell unruhig werden, weil nicht alle gleichzeitig eingreifen können.
Ein konkreter Einsatz wäre eine kurze gemeinsame Pause mit einem Elternteil und zwei Kindern. Ein Kind bedient, das andere beschreibt, was es sieht, und der Erwachsene achtet darauf, dass beide zu Wort kommen. Nach dem Wechsel zeigt sich oft, dass dieselbe Szene unterschiedlich wahrgenommen wird. Dieser soziale Aspekt ist für mich interessanter als die Frage, ob das Spiel möglichst viele klassische Aufgaben bietet.
Wenn ein Kind das Gerät allein verwenden möchte, würde ich vorher absprechen, dass es anderen Familienmitgliedern später zeigen kann, was ihm aufgefallen ist. Das verhindert, dass die App nur als stiller Zeitfüller behandelt wird, und macht aus der Nutzung eher eine gemeinsame Entdeckung. Gleichzeitig sollte man akzeptieren, dass nicht jedes Kind solche Gespräche möchte. Dann bleibt KIDS eine persönliche, ruhige Erfahrung, aber nicht unbedingt die beste Wahl für dieses Kind.
Alter, Vertrauen und die Grenzen der Empfehlung
Eine Freigabe ab null Jahren kann bei der Auswahl beruhigen, sagt für mich aber noch nicht, ob ein Spiel zu jedem Kind passt. Manche mögen offene Szenen und eigene Beobachtungen; andere wollen klare Aufgaben und sofortige Rückmeldungen. Hier geht es darum, diese Unterschiede ernst zu nehmen und die Empfehlung daran auszurichten, statt das Alter allein entscheiden zu lassen.
Für wen der Titel besonders gut passt
Die Freigabe ab 0 Jahren ist ein klarer Vorteil für Haushalte, die auf altersgerechte Inhalte achten. Ich würde das Spiel dennoch vor allem Familien empfehlen, in denen Kinder gerne beobachten, Zusammenhänge selbst herstellen und ungewöhnliche Darstellungen akzeptieren. Auch Erwachsene, die mit Spielen wenig anfangen können, können einen Zugang finden, weil nicht die übliche Mischung aus Kämpfen, Sammeln und Aufrüsten im Mittelpunkt steht.
Für jüngere Kinder ist die Begleitung beim ersten Spielen sinnvoll. Sie können dadurch besser einordnen, dass nicht jede Szene eine konkrete Aufgabe stellt. Für ältere Kinder kann der Reiz darin liegen, über Gruppenverhalten und die Wirkung eigener Eingriffe nachzudenken. Das macht den Titel nicht automatisch pädagogisch, aber er bietet mehr Gesprächsstoff als ein Spiel, das nur auf schnelle Belohnungen setzt.
Ich würde KIDS auch Personen empfehlen, die bereits viele klassische Abenteuer-Spiele kennen und bewusst etwas anderes suchen. Die reduzierte Form kann nach einem langen Tag angenehm sein. Man muss keine Fähigkeiten trainieren, keine Ausrüstung verwalten und keine komplizierte Weltkarte im Kopf behalten. Dadurch fühlt sich der Titel eher wie eine konzentrierte audiovisuelle Spielidee an als wie ein großes Hobby, das regelmäßig gepflegt werden muss.
Wer besser eine andere Kategorie wählt
Wer ein Spiel für lange Autofahrten ohne Begleitung sucht, sollte genauer überlegen. Die kurze, beobachtende Struktur kann für einzelne Momente passen, aber sie ersetzt kein umfangreiches Abenteuer mit vielen Aufgaben. Ebenso ist KIDS nicht meine erste Empfehlung für Kinder, die klare Lernziele, Buchstabenübungen, Zahlenaufgaben oder ein sichtbares Belohnungssystem erwarten.
Auch für einen Haushalt, in dem mehrere Kinder gleichzeitig aktiv spielen möchten, ist ein klassisches Mehrspieler-Spiel wahrscheinlich geeigneter. KIDS lädt eher zum Abwechseln ein. Wenn ein Kind schnell ungeduldig wird, weil es nicht ständig selbst eingreifen kann, kann die gemeinsame Nutzung anstrengend werden. In diesem Fall wäre ein Titel mit getrennten Rollen oder paralleler Steuerung die bessere Wahl.
Der Preis von 3,69 € ist nicht hoch, aber er macht die Erwartungsfrage trotzdem wichtig. Ein günstiger Kauf ist nicht automatisch sinnvoll, wenn die Zielperson nur umfangreiche Spiele mit vielen Stunden Inhalt mag. Ich würde vor dem Kauf kurz prüfen, ob die Person Freude an einer eigenständigen, stilisierten Idee hat. Für neugierige Nutzer ist der Betrag leichter zu rechtfertigen als für jemanden, der ausschließlich klassische Abenteuerformeln sucht.
Was die Bewertung im Alltag bedeutet
Im Store steht eine durchschnittliche Bewertung von 3,8 bei über 500 Bewertungen. Für mich klingt das nach einem Titel, der nicht jeden Geschmack automatisch trifft, aber bei den richtigen Erwartungen funktionieren kann. Die Bewertung sollte man nicht isoliert lesen: Ein ungewöhnliches Spiel erhält oft unterschiedliche Reaktionen, weil Nutzer nicht alle dasselbe suchen.
Die Reichweite liegt bei über 10.000 Installationen. Das macht KIDS nicht zu einem allgegenwärtigen Mainstream-Titel, ist aber ein Hinweis darauf, dass es seinen Platz bei Menschen gefunden hat, die nach einer besonderen Spielerfahrung suchen. Ich würde daraus weder eine Qualitätsgarantie noch einen Grund zur Skepsis ableiten. Entscheidend bleibt, ob die reduzierte Gestaltung zum eigenen Haushalt passt.
Für mich erklärt diese Mischung aus zugänglicher Altersfreigabe, eigenwilligem Konzept und begrenzter Zielgruppe, warum man den Titel nicht wie ein beliebiges Kinderabenteuer beurteilen sollte. Die Stärke liegt in der Atmosphäre und in der gemeinsamen Wahrnehmung. Die Schwäche liegt darin, dass Nutzer mit sehr konkreten Erwartungen an Umfang, Fortschritt und Führung wenig bekommen, woran sie sich festhalten können.
Mein Urteil für den Haushalt
KIDS von Playables ist für mich ein Spiel, das auf einem gemeinsam genutzten Gerät besser funktionieren kann als in einer langen, isolierten Einzelsitzung. Es eignet sich für kurze Entdeckungsmomente, für Gespräche zwischen Kindern und Erwachsenen und für Nutzer, die sich auf eine ungewöhnliche Darstellung von Gruppen und Bewegung einlassen. Die Altersfreigabe ab 0 Jahren erleichtert die Auswahl, ersetzt aber nicht die Entscheidung, ob das Kind eine offene, wenig traditionelle Spielerfahrung mag.
Besonders gut gefällt mir, dass man den Titel nicht erst in ein kompliziertes Haushaltsritual einbauen muss. Eine Person kann anfangen, eine andere übernimmt später, und trotzdem bleibt der Zugang verständlich. Mit einer einfachen Wechselregel lässt sich das Spiel fairer nutzen. Der wichtigste Tipp ist dabei, nicht nach einer langen Aufgabenliste zu suchen, sondern die Szenen aufmerksam zu betrachten und die Reaktionen gemeinsam zu besprechen.
Meine Einschränkung bleibt der begrenzte klassische Spielwert für Nutzer, die klare Ziele und viel Umfang verlangen. KIDS ist keine sichere Empfehlung für jede Familie, nur weil es für alle Altersstufen freigegeben ist. Wenn ein Kind sofortige Belohnungen, Lernaufgaben oder direkte Mehrspieler-Action möchte, würde ich eine andere App aus der jeweiligen Kategorie wählen. Auch für eine große Gruppe ist ein Spiel mit echter paralleler Beteiligung praktischer.
Wenn du aber ein kleines Abenteuer für ein gemeinsames Tablet suchst, das ohne komplizierte Kontenaufteilung, lange Erklärungen oder hohen Zeitaufwand ausprobiert werden kann, ist KIDS einen Blick wert. Der Kaufpreis von 3,69 € passt für mich dann, wenn du nicht möglichst viele Inhalte, sondern eine besondere gemeinsame Erfahrung suchst. Meine Empfehlung gilt daher vor allem für neugierige Haushalte, die lieber beobachten und diskutieren als nur Punkte zu sammeln.
Vorteile
- Kindgerechte Inhalte fördern spielerisch Lernen und Entdecken.
- Übersichtliche Bedienung eignet sich auch für jüngere Kinder.
- Bunte Gestaltung und Animationen halten die Aufmerksamkeit hoch.
- Viele Inhalte lassen sich ohne dauerhafte Internetverbindung nutzen.
- Eltern können die App gemeinsam mit ihren Kindern verwenden.
Nachteile
- Einige Funktionen oder Inhalte könnten nur kostenpflichtig verfügbar sein.
- Werbung kann den kindgerechten Nutzungskomfort beeinträchtigen.
- Der tatsächliche Lernwert hängt stark vom Alter des Kindes ab.
- Längere Nutzung kann die Bildschirmzeit des Kindes erhöhen.
- Datenschutz und Berechtigungen sollten Eltern vor der Nutzung prüfen.
Häufig gestellte Fragen zu KIDS
Was ist KIDS und für welche Altersgruppe ist die App geeignet?
KIDS ist eine interaktive Lern- und Unterhaltungs-App, die speziell für Kinder entwickelt wurde. Je nach enthaltenen Inhalten kann sie sich an unterschiedliche Altersgruppen richten, weshalb Eltern vor dem Download die Altersfreigabe und die Beschreibung im jeweiligen App-Store prüfen sollten. Die Bedienung ist in der Regel kindgerecht gestaltet, dennoch empfiehlt es sich, die ersten Sitzungen gemeinsam mit dem Kind zu begleiten.
Ist KIDS kostenlos oder entstehen zusätzliche Kosten?
Ob KIDS kostenlos genutzt werden kann, hängt von der jeweiligen Version und dem verwendeten Gerät ab. Manche Inhalte können gratis verfügbar sein, während weitere Funktionen, Spiele oder Lernmaterialien über In-App-Käufe freigeschaltet werden. Vor der Installation sollten Eltern deshalb die Preisangaben aufmerksam lesen und gegebenenfalls Käufe mit einem Passwort oder den Jugendschutzeinstellungen des Smartphones absichern.
Benötigt KIDS eine Internetverbindung?
Für den Download, Aktualisierungen oder bestimmte Online-Funktionen kann KIDS eine Internetverbindung benötigen. Einige Inhalte lassen sich möglicherweise nach der Installation offline verwenden, andere Funktionen wie synchronisierte Fortschritte, Videos oder zusätzliche Materialien könnten jedoch nur online funktionieren. Wer die App unterwegs nutzen möchte, sollte vorher testen, welche Bereiche ohne WLAN oder mobile Daten verfügbar sind.
Ist KIDS sicher für Kinder und enthält die App Werbung?
Vor der Nutzung sollten Eltern die Datenschutzbestimmungen, die Altersfreigabe und die Angaben zu Werbung sorgfältig prüfen. Bei Kinder-Apps ist besonders wichtig, ob persönliche Daten erhoben werden, ob externe Links vorhanden sind und ob Werbung oder In-App-Käufe angezeigt werden. Am sichersten ist es, Benachrichtigungen, Käufe und den Zugriff auf nicht notwendige Gerätefunktionen zu begrenzen.
Auf welchen Geräten kann KIDS installiert werden und wie viel Speicherplatz wird benötigt?
KIDS ist je nach Version für Android-Geräte, iPhones oder iPads erhältlich. Vor dem Download sollte geprüft werden, ob das eigene Betriebssystem unterstützt wird und ob ausreichend freier Speicher vorhanden ist. Zusätzlich können ältere Geräte Schwierigkeiten mit der Leistung oder Darstellung haben. Ein aktuelles System, genügend Speicherplatz und eine stabile Internetverbindung erleichtern die Installation und Nutzung deutlich.






















